Vase Anagama Ascheglasur

Vase, mit kräftigem Ascheanflug und dicken Tamadaren (Glasurtränen), im Anagama sechs Tage reduzierend gebrannt, ca. 29 cm hoch, 11,5 cm am Fuß, 9-10 cm an der Deckplatte

Liebhaber wissen, was ein Platz nahe des Feuerlochs für die Keramik im Anagamaofen bedeutet: Über Tage 1300 ° C, die größte Hitze, einen steten Ascheanflug, jede Menge Tamadare (Glasurtränen), in denen sich die ganze Vielfalt des Lichts bricht.

Und genau so präsentiert sich diese außergewöhnlich vielfältige Vase. Auf zwei Seiten ist sie engobiert; die Flammen haben Farbspuren von gelb über orange bis zu ocker und weinrot hinterlassen. Aber gerade auf den beiden anderen Seiten hat das Feuer ganze Arbeit geleistet: Der Aschefluß schimmert in den Farben gelbbraun, gelbgrün bis orange und schwarz. Auf der Deckplatte hat sich eine schöne weiß-grün-schwarze Ascheglasur mit kräftigem Krakelee (Craquelé) gebildet. Ebenso am runden, leicht geschwungenen und zweigeteilten Hals von 6 cm Durchmesser, auf dem neben Tropenholz-Asche noch Rutil und grobes Eisenoxid deutliche Spuren hinterlassen haben. Je nach Lichteinfall zeigt sich dort eine unvergleichlich reiche Farbpalette von Gelb- bis zu Rot- und Goldtönen. Werkstattmarke am Fuß, auf dem Boden signiert. Stehend im Anagama sechs Tage gebrannt.

VERKAUFT 370,00 EUR zzgl. 7,00 EUR versicherter Versand